SMS Maros
k.u.k. Donaumonitor
Die Maros wurde 1871 von der Ersten Ungarischen Pest Fiumaner Schiffbau Actien Gesellschaft in Neupest nach einem Entwurf von Roman Ritter von Romako gemeinsam mit dem Schwesterschiff Leitha erbaut. In seiner Dienstzeit bis 1920 wurde das Schiff entsprechend der fortschreitenden Waffentechnik und Kampftaktik mehrfach umgebaut und 1921 schließlich in der Korneuburger Werft verschrottet.
Das Modell im Maßstab 1:100 zeigt den Bauzustand um ca. 1900 nachdem Maros und Leitha 1893/94 in der Linzer Schiffswerft modernisiert worden waren. Die Bewaffnung bestand nach diesem Umbau aus einem 12 cm Geschützturm L/35 der Waffenfabrik der Skoda-Werke in Pilsen, aus zwei 47 mm Mitrailleusen H System Hotchkiss und einer 8 mm Mitrailleuse C/93 System Salvator Dormus.
Derzeit befindet sich das Modell als Leihgabe im Kriegsmarinearchiv Wien, Schwarzspanierstraße.
Daten zum Original im Jahr 1900:
Länge ü.a. 49,98 m, Breite 8,13 m, Tiefgang 1,07 m
Panzerung: Gürtel 50 mm, Kommandoturm 63,5 cm, Deck 19 mm
Besatzung: 57 Mann inkl. Offiziere
GJS 2018

